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Frauenkreise – Rückkehr zu unserer uralten Kraft

Es gibt etwas, das in uns allen tief verankert ist. Eine Erinnerung, die älter ist als wir selbst, älter als die Generationen unserer Mütter und Großmütter. Es ist das Wissen um die Kraft, die entsteht, wenn Frauen sich im Kreis versammeln.


Lange bevor Bücher geschrieben wurden, bevor Gesetze erlassen und Religionen über Länder gelegt wurden, gab es die Kreise der Frauen. Wir kamen zusammen, um zu weben, zu singen, zu heilen, zu gebären, zu sterben, zu feiern, zu trauern. Jede Frau brachte ihre Gabe, und gemeinsam hielten wir das Netz des Lebens.


Im Kreis waren wir Schwestern. Gleich. Jede gesehen, jede gehört, jede gewollt. Und in dieser Gleichheit lag unsere größte Macht: Wir hielten Wissen über Geburt und Tod, über Pflanzen und Heilkunst, über Rituale und die unsichtbaren Fäden, die die Welten verbinden. Wir waren nicht nur Begleiterinnen des Lebens – wir waren Hüterinnen des Lebens.


Die uralte Schwesternschaft

Im alten Heidentum war die Gemeinschaft der Frauen keine Nebensache, sie war ein Herzstück der Gesellschaft. Frauen hüteten nicht nur das Feuer in den Häusern – sie hielten auch das innere Feuer der Gemeinschaft am Brennen. Sie waren Wissensbewahrerinnen, Seherinnen, Heilerinnen, Priesterinnen und Königinnen.


Im Kreis fanden wir einen Ort, an dem das Wort nicht von Macht, sondern von Wahrheit getragen wurde. Jede Frau hatte ihren Platz, jede Stimme wurde gehört. Wenn eine sprach, lauschten die anderen. Wenn eine fiel, trugen die anderen sie. Wenn eine gebar, hielten viele Hände das Feld.

Der Kreis war Tempel, Ritualplatz, Lebensschule und Zuflucht zugleich.


Frauen im nordischen Schamanismus

Im Norden waren es die Völvas – die Seherinnen und Schamaninnen –, die in den Kreisen ihre Weisheit weitergaben. Sie hielten den Kontakt zu den Göttern, zu den Geistern und Ahnen. Frauen waren es auch, die mit den Runen arbeiteten, die das Schicksal webten und die Fäden der Gemeinschaft hielten.

Sie kannten die Lieder, die Heilung brachten. Sie wussten, welche Kräuter Blut stillten, welche Gebete den Geist beruhigten, welche Rituale den Übergang begleiteten – vom ersten Atemzug bis zum letzten.


Im Kreis wurden diese Geheimnisse nicht nur gehütet, sondern geteilt. Wissen war kein Eigentum, sondern ein Geschenk, das die Frauen miteinander webten.


Die Macht des Kreises

Ein Frauenkreis war mehr als ein Zusammenkommen. Er war ein Ort der Ermächtigung. Hier wurde das Weibliche nicht geschwächt, sondern gefeiert. Hier wurde jede Frau an ihre Kraft erinnert – nicht durch Konkurrenz, sondern durch Verbindung.


Im Kreis wurde spürbar: Wir sind keine Einzelnen. Wir sind ein Netz. Jede Frau ein Knotenpunkt, jede Geschichte ein Faden. Gemeinsam webten wir das, was ein ganzes Volk zusammenhielt.


Es war diese unerschütterliche, fast ungreifbare Macht, die den Frauen innewohnte – und die sie gemeinsam im Kreis vervielfachten.


Doch dann kam eine Zeit, in der diese Macht zu gefährlich wurde.


Der Bruch – als Dunkelheit über die Kreise kam

Doch dann kam eine Zeit, in der die Macht der Frauen zu groß wurde. Zu gefährlich für jene, die Kontrolle wollten. Mit der Christianisierung begann ein Zeitalter, in dem die weibliche Kraft nicht länger geehrt, sondern gefürchtet wurde.


Die Kreise, die einst Leben schenkten, wurden diffamiert. Frauen, die heilten, wurden zu Hexen erklärt. Das Wissen über Pflanzen, Geburten, Sterben und die unsichtbaren Welten wurde als Teufelswerk gebrandmarkt.


Und das Schlimmste: man hetzte uns gegeneinander auf.

Wo einst Vertrauen und Schwesternschaft war, sickerte plötzlich Misstrauen ein. Wer verrät mich? Wer zeigt mich an? Wer flüstert meinen Namen ins Ohr des Pfarrers oder Richters? Frauen begannen, einander zu fürchten. Aus Neid, aus Angst, aus purer Notwendigkeit.


So wurden die Kreise zerschlagen. So wurden wir gespalten.


Die Wunde der Frauen

Die Gräueltaten der Hexenverfolgung, die Demütigungen, das Feuer, die Kerker – all das ist nicht vergangen. Es lebt in unseren Zellen, in unserer Erinnerung, in den Geschichten unserer Ahnen.

Es ist ein Schmerz, der sich über Generationen weitergetragen hat. Ein Trauma, das nicht nur von Mutter zu Tochter floss, sondern durch alle weiblichen Linien hindurch. Wir spüren ihn noch heute – auch wenn wir ihn nicht benennen können.


Es ist diese leise Stimme, die uns misstrauen lässt, wenn wir einer anderen Frau zu tief in die Augen blicken. Es ist dieses Gefühl, nicht ganz sicher zu sein, ob wir gehalten oder verraten werden. Es ist die Missgunst, die Eifersucht, die Angst, nicht genug zu sein.


Dieser Schmerz ist wie eine unsichtbare Narbe, die sich durch die Seelen der Frauen zieht.


Und doch – genau hier liegt auch der Schlüssel.


Heilung im Kreis

Wenn wir heute in einen Frauenkreis treten, dann ist es nicht nur ein schönes Ritual, nicht nur ein Treffen unter Freundinnen. Es ist ein Akt der Erinnerung. Ein Aufstehen gegen die Geschichte. Eine Heilung, die tiefer reicht, als Worte greifen können.


Denn dort, wo wir uns im Kreis niederlassen, geschieht etwas fast Unsichtbares: Wir berühren die uralte Wunde. Die Spaltung. Die Angst. Den Verrat. Und wir beginnen, sie gemeinsam zu heilen.


Im Kreis geschieht, was so lange verboten war: Wir sehen einander. Wir hören einander. Wir lassen uns halten – und halten andere. Wir sprechen Wahrheiten, die zu schwer sind, um sie allein zu tragen. Wir weinen, wir lachen, wir schweigen. Und genau damit geschieht das größte Geschenk: Wir erinnern uns daran, dass wir Schwestern sind.


Die Rückkehr der Schwesternschaft

Jeder Frauenkreis ist wie ein leuchtender Faden, der das zerrissene Netz unserer Ahninnen wieder zusammenwebt. Jedes Mal, wenn wir uns im Kreis versammeln, schreiben wir Geschichte neu. Wir holen zurück, was uns genommen wurde: die Würde, die Kraft, die Einheit.


Wir beginnen zu heilen – nicht nur für uns selbst, sondern für alle Frauen, die vor uns kamen, und für jene, die nach uns kommen.


Die Rückkehr der Frauenkreise ist kein Trend. Es ist eine Notwendigkeit. Ein tiefes Erinnern, das uns wieder verbindet – mit uns selbst, mit unseren Schwestern, mit der Erde und mit den Kräften, die älter sind als jede Religion.


Warum es so wichtig ist

Denn solange diese Wunde in uns unerlöst bleibt, tragen wir weiter Misstrauen, Trennung und Angst in unsere Beziehungen, in unsere Familien, in unsere Körper. Doch wenn wir sie gemeinsam im Kreis berühren, können wir sie verwandeln. Dort geschieht die Heilung, die wir alleine nie erreichen können. Dort geschieht die Rückkehr unserer weiblichen Urkraft.


Meine Reise – unsere Kreise

Eigentlich war es mein Plan, hier auf unserem Hof in Schweden Retreats anzubieten – ein Ort, an dem Frauen zusammenkommen, heilen und ihre Kraft erinnern. Doch das Leben hat mich auf eine neue Reise geschickt. Heute reise ich mit meinem Sohn im Wohnmobil und wir durchqueren die Länder – Schweden, Deutschland und bald auch den Süden Europas.


Und so entstand etwas Neues: Ich bringe die Frauenkreise direkt zu euch.

Du kannst mich ab sofort in Deinen Ort, in Dein Zuhause rufen – für einen Abend, einen ganzen Tag oder sogar für ein Wochenende. Alles, was es braucht, sind mindestens sechs Frauen, die bereit sind, den Kreis zu öffnen.


Wir lassen entstehen, was für euch stimmig ist: Manchmal schenke ich ein Thema hinein, manchmal entwickeln sich die Themen aus euren Herzen. Doch immer geschieht das, was geschehen soll – gehalten, getragen und gewebt von der Kraft des Kreises.


Deine Einladung

Wenn Du spürst, dass Du den Ruf in dir trägst, Gastgeberin eines Frauenkreises zu sein, dann melde Dich bei mir. Gemeinsam finden wir den richtigen Zeitpunkt, verweben meine Reiseroute mit Deinem Wunsch und öffnen ein Tor in diese uralte Kraft, die uns alle nährt.


🌿 Lass uns Schwesternschaft neu leben.

🌙 Lass uns die Wunde berühren – und gemeinsam heilen.

🔥 Lass uns Kreise weben, die noch Generationen tragen werden.


Hier kannst Du mich direkt anfragen – und vielleicht sitzen wir schon bald zusammen, im Kreis der Frauen, und erinnern uns an das, was wir nie verloren haben.



 
 
 

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